Katholischer Pfarrverband Ramsdorf-Wallerfing
Dekanat Osterhofen - Bistum Passau

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Heilige Theresia von Lisieux
Aufnahme:
St. Johannes Wallerfing

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Heilige Theresia von Lisieux (Th. vom Kinde Jesu)

Gedenktag:

1. Oktober - Gebotener Gedenktag

Lebensdaten

* 02.01.1873 in Alencon (Frankreich)
+ 30.09.1897 in Lisieux (Frankreich)

Namensbedeutung

"Theresia" ist griechisch und bedeutet "Jägerin oder "von der Insel Thera"

Darstellung

Mit lebensgetreuem Aussehen als Karmelitin mit Rosen im Arm

Patron

Patronin von Frankreich, der Mission, der Karmelitinnen und in allen Anliegen.

Leben

Die Hl. Theresia von Lisieux OCD (auch: Therese vom Kinde Jesu und vom heiligsten Antlitz) wurde am 2. Januar 1873 als Thérèse Martin in Alencon (Normandie, Frankreich) geboren. Ihre Eltern, Louis und Zélie Martin, waren tiefgläubig und hatten beide in der Jugend selbst mit dem Gedanken gespielt, in einen Orden einzutreten. Therese hatte 8 Geschwister, von denen fünf im Kindesalter starben.

Theresia trat bereits im Alter von 15 Jahren mit Sondererlaubnis des Bischofs in den Karmel von Lisieux ein. Äusserlich verlief das klösterliche Leben eher unauffällig. Sie wurde zu besonderen Aufgaben, wie etwa der Betreuung der Novizinnen herangezogen. Zeitweilig war ihre leibliche Schwester ihre Oberin.

Theresia focht ungeahnt von ihren Mitschwestern schwere innere Konflikte aus, erlebte Zweifel und Gottverlassenheit bis hin zum Gefühl, zur Verdammnis verurteilt zu sein. Beginn ihres Leidensweges, der schliesslich zu ihrem frühen Tod führte, war der Akt der Ganzhingabe vom 9. Juni 1895. Am Ende erkrankte sie an Tuberkulose und starb am 30. September 1897. Ihre unter dem Titel "Geschichte einer Seele" veröffentlichten Aufzeichungen sind ein beeindruckendes Zeugnis der Liebe, das einer Kirchenlehrerin würdig ist, und traten bald einen beispiellosen Siegeszug an.

Die hl. Theresia prägte den Begriff des "kleinen Weges". Dies bedeutet, nicht etwa irgend etwas ganz besonders Grosses zu vollbringen, sondern von Gott die wahre Grösse zu erlangen, indem man die eigene Armut und Kleinheit bewusst bejaht. Man soll Gott in den kleinen Verrichtungen des Alltags verherrlichen, indem man sie nur aus Liebe zu ihm so gut tut, wie man nur kann. In Anlehnung daran wird sie auch "die kleine Therese" genannt, gegenüber der "grossen Teresa", Theresia von Avila.

Theresia von Lisieux wollte "ihren Himmel damit verbringen, auf Erden Gutes zu tun". Sie wollte Rosen auf die Welt herabregnen lassen. Unzählige Gebetserhörungen beweisen, dass die Heilige Wort gehalten hat.

Theresia von Lisieux wurde am 17. Mai 1925 heiliggesprochen und 1997 zur Kirchenlehrerin ernannt.
Auch die Eltern der kleinen Therese, Louis und Zélie Martin, wurden 2008 seliggesprochen.

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