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Katholischer Pfarrverband Ramsdorf-Wallerfing

Pfarreien Ramsdorf-Wallerfing - Oberpöring - Niederpöring - Ettling
Dekanat Osterhofen - Bistum Passau

Besser
als ein Licht

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand:

Gib mir ein Licht,
damit ich
sicheren Fusses
der Ungewissheit
entgegengehen kann.

Aber er antwortete:

Geh nur hin
in die Dunkelheit,
und leg deine Hand
in die Hand Gottes!
Das ist besser
als ein Licht
und sicherer
als ein bekannter Weg.

(aus China)

Brigitte Eichinger sagt Adieu und Danke

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Liebe Pfarrverbandsangehörige, liebe Leserinnen und Leser,

kaum angekommen, geh ich auch schon wieder. Seit Oktober 2014 bin ich bei Ihnen im Pfarrverband als Gemeindereferentin tätig, mit den Schwerpunkten der Firmvorbereitung und Vorbereitung der Familiengottesdienste.

Zum 01.09.2016 hat mich die Diözese abberufen und mir mit 10,5 Stunden die Aufgabe der Gemeindecaritas im Dekanat Osterhofen zugeteilt. Meine Aufgabenfelder im Pfarrverband wird in Zukunft schwerpunktmäßig Diakon Anton Fliegerbauer übernehmen.

Ich möchte an dieser Stelle Danke sagen bei allen, mit denen ich in dieser kurzen Zeit zusammengearbeitet habe, vor allem für die offene Aufnahme, sei es in den Pfarrgemeinderäten, bei den Mesnerinnen, den Firmlingen oder der Seniorenclubleitung. Besonders bedanken möchte ich mich beim Familiengottesdienstteam für die immer bereichernden Vorbereitungsabende. Diese werde ich vermissen, ebenso wie die Arbeit mit den Firmlingen.

Danken möchte ich insbesondere dem Pfarrteam mit Andreas Leeb, Anni Schumergruber, Anton Fliegerbauer, Jojappa Tulimelli und Pfarrer Armin Riesinger. Gerne habe ich mit Euch zusammengearbeitet und mich sehr wohl gefühlt in Eurer Mitte.

Für mich heißt es Abschied zu nehmen und was Neues zu beginnen. Abschied und Neubeginn - immer auch mit Trauer und Freude verbunden…

Ihnen allen wünsche ich alles Gute und Gottes reichen Segen und jetzt endlich einen schönen Sommer!

Brigitte Eichinger, Gemeindereferentin

Kurze Vorstellung von Jojappa Tulimelli

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Liebe Christen,

als neuer Pfarrvikar möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Jojappa Tulimelli. Wer sich den Vornamen nicht so gut merken kann, darf natürlich auch Pater Joe zu mir sagen.

Ich komme aus dem südindischen Bundesland Andra Pradesh. Meine Eltern und meine fünf Schwestern leben in der Nähe von Nuzvid in der Pfarrei Nehrupeta. Im Jahre 2010 wurde ich zum Priester geweiht und habe fünf Jahre lang als Kaplan in verschiedenen Pfarreien gearbeitet.

Mein Aufenthalt in Deutschland dient zum einen der seelsorglichen Mitarbeit in der Diözese Passau. Zum anderen hat mich mein Heimatbischof dazu ermutigt, viele neue Erfahrungen zu sammeln, gerade in einem Land, das für seine katholischen Traditionen bekannt ist. Ich freue mich schon, Sie kennenzulernen und Ihnen zu begegnen. Ich wohne in Oberpöring und fühle mich hier schon ganz wohl.

Bedanken möchte ich mich bei Herrn Pfarrer und den Damen vom Pfarrgemeinderat, Andreas Leeb im Büro, bei Anton Fliegerbauer und bei allen, die mir während der ersten Wochen in meiner neuen Heimat geholfen haben und noch helfen.

Ihnen alles Gute und Gottes Segen im Oktober!

Ihr Jojappa

Mit dem folgenden Bibelvers empfehle ich mich ihrem Gebet:
„Der Herr hat mich gesandt, damit ich die frohe Botschaft verkünde.“ (Jesaja 61,1)

Die Berufung des sel. Jerzy Popiełuszko

Jerzy Popiełuszko
Zum Vergrössern anklicken!

Wikipedia: Jerzy Popiełuszko

von Diakon Anton Fliegerbauer

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

im Monat August gedenkt die katholische Kirche mehrerer Heiliger, die zu Märtyrern wurden. Darunter der Diakon Laurentius, der im 3. Jh. auf einem glühenden Rost hingerichtet wurde. Auch die Märtyrer der Nazizeit Maximilian Kolbe und Edith Stein haben im August ihren Gedenktag - und schließlich der heilige Johannes der Täufer, der enthauptet wurde.

Heute möchte ich aber einen Blutzeugen vorstellen, den ich selber noch nicht lange kenne: den seligen Priester-Märtyrer Jerzy Popiełuszko.

Dazu eine kleine Vorgeschichte: Auf einer Reise durch Polen kam ich an der Stadt Wloclawek vorbei. Am Flussufer des Weichsel-Stausees bei Wloclawek steht ein großes Kreuz. Ich erkundigte mich, was es damit auf sich habe, und erfuhr die Geschichte von Jerzy Popiełuszko:

Jerzy Popiełuszko wurde eigentlich auf den Namen Alfons getauft, änderte aber vor der Priesterweihe den Namen in Jerzy, was im Deutschen Georg heißt. Er wurde am 14.09.1947 in Okopy geboren und war der Sohn einer Bauernfamilie. Nach der Priesterweihe arbeitete er von 1972 an in Warschau als Krankenhaus-, Jugend- und Arbeiterseelsorger.

Ab 1980 engagierte er sich für die staats- und komunismuskritische Gewerkschaftsbewegung und wurde durch seinen Einsatz und seine freimütigen Predigten zu einem prominenten geistlichen Begleiter dieser Bewegung.

Nach Verhängung des Kriegsrechtes 1981 reagierte die Staatsmacht jahrelang mit sich steigernden Schikanen, die schliesslich in zwei Attentatsversuchen gipfelten. 1984 wurde die Lage für Popiełuszko so brisant, dass der Primas von Polen ihn nach Rom schicken wollte, um ihn zu schützen. Er soll diese Versetzung abgelehnt haben; auf jeden Fall kam er nicht mehr nach Rom, denn wenige Tage später, am 19. Oktober 1984, hielten Offiziere der Staatssicherheit sein Auto an, prügelten ihn fast tot, banden ihm Steine an die Füße und ertränkten ihn im Weichselstausee.

Am 30. Oktober 1984 wurde die Leiche total entstellt im See gefunden, genau dort, wo heute das Kreuz am Ufer steht. Dieser Tod erregte die Gemüter aller Polen derart, dass ein Umbruch im Land unvermeidbar wurde und der Tod des Kaplans schließlich ein wesentlicher Baustein im Untergang des "kommunistischen Ostblocks" wurde.

1997 leitete Papst Johannes Paul II. den Seligsprechungsprozess ein. Papst Benedikt XVI. erkannte ihn als Märtyrer an und am 06.06.2010 wurde Popiełuszko seliggesprochen. Gedenktag ist sein Todestag, der 19. Oktober. Seit 2014 läuft das Verfahren für die Heiligsprechung. Für die Polen, aber ganz speziell für die "Weichseltaler" ist Popiełuszko ein Nationalheiliger, fast wie Maximilian Kolbe.

1984 kam ich in die erste Klasse der Grundschule, in den Charts lief Nena mit "irgendwie, irgendwo, irgendwann" und im Kino war die "Unendliche Geschichte" zu sehen. Viele von uns haben zu dieser Zeit bereits gelebt und führten in einer ruhigen Umgebung ihr Alltagsleben. Nur einige hundert Kilometer entfernt existierte eine völlig andere Welt: Dort wurden Menschen verfolgt, verhaftet, gefoltert. Und dort liess ein Priester wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte sein Leben. Ein Priester, der seine Berufung ernst nahm – bis zum bitteren Ende – und der so zu einem Vorbild für uns alle wurde.

Die Geschichte von Jerzy Popiełuszko zeigt, dass Glaube und Kirche auch heute etwas bewegen und nicht nur in „alten Zeiten“ Bedeutung hatten.

Die Berufung Gottes annehmen heißt daher unser Auftrag für das eigene Leben, und jeder sollte diesen Auftrag so gut es nur geht erfüllen - in der Familie, in der Gesellschaft, in der Arbeit, im Glauben, aber auch in der Kirche.

Das kann bedeuten, eine gute Ehe führen und seinen Kindern gute Eltern sein zu wollen. Die Eltern zu Hause zu pflegen, statt sie ins Heim zu geben. Oder auch JA zu einem Kind zu sagen, wenn es mit einer Behinderung zur Welt kommt. Oder..., oder..., oder...

Auch sich seines Glaubens nicht zu schämen und öffentlich zu zeigen, dass man zu Jesus gehören will, gehört zu diesem Auftrag.

Diese Aufgaben sind manchmal leicht zu stemmen, aber vielfach sind sie auch "knüppelhart" und scheinen uns unlösbar. Dennoch nehmen Menschen diese schwereren Prüfungen an. Wir brauchen keine Märtyrer zu werden - aber trotzdem sollen wir als Christen versuchen, diese Aufgaben anzunehmen. Gott leitet uns den Weg, auch wenn wir nicht immer wissen, wo er uns hinführt.

Letztlich kommt es auch nicht darauf an, alles perfekt gemacht zu haben, sondern, dass man vor Gott den Willen gezeigt hat und es mit Hingabe probiert hat, sich der Anforderung zu stellen. Denn am Ende des Lebens zählen nicht irdische Erungenschaften, sondern die Aufgaben, denen man sich gestellt und mit bestem Wissen und Gewissen erledigt hat. Nehmen wir sie doch nicht auf die leichte Schulter, denn daran werden wir am Ende gemessen werden.

Seliger Jerzey Popiełuszko - bitte für uns, damit wir alle unserm Auftrag gerecht werden. Amen

Einen schönen August und einen erholsamen Urlaub wünscht Euch

Anton Fliegerbauer

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