Katholischer Pfarrverband Ramsdorf-Wallerfing
Dekanat Osterhofen - Bistum Passau

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Heilige Katharina
Aufnahme:
St. Martin Oberpöring

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Heilige Katharina (von Alexandria)

Gedenktag:

25. November - Nicht gebotener Gedenktag

Lebensdaten

* im 3. Jh. in Alexandria (Ägypten)
+ ~ 307 in Alexandria

Namensbedeutung

"Katharina" ist griechisch und heisst "die allzeit Reine".

Darstellung

Als jungfräuliche Königstochter mit Krone, Kreuz, Palme, Buch, Schwert und Rad, zu Füssen die Gestalt des Kaisers.

Brauchtum

Zahlreiche Bräuche haben sich bis auf den heutigen Tag am Fest Katharinas erhalten. Früher endete die Weidezeit des Viehs am Katharinentag, gleichzeitig begann man mit dem Scheren der Schafe.

Patronin

Sie ist Patronin der Mädchen, Jungfrauen, Ehefrauen, Lehrer, Studenten, Theologen, Philosophen, Anwälte und Rhetoriker, von Wallis, Sitten,Fribourg, der Universität in Paris.

Katharina zählt zu den 14 Nothelfern und zusammen mit Barbara und Margareta zu den "3 heiligen Madln".

Leben

Die Legende beschribt Katahrina als ausserordentlich hübsche, intelligente und gebildete junge Frau. Ihr Hauptfehler war aber ihr übermässiger Stolz und Hochmut. Eine Begegnung mit einem Einsiedler, der ihr sagte, ihr Bräutigam sei Jesus Christus, brachte sie aber zum Nachdenken. Sie beschäftigte sich mit der Lehre Jesu und liess sich schliesslich taufen.

Einer Einladung zu einem heidnischen Opferfest kam sie nach, aber nicht, um zu opfern, sondern um Kaiser Maxentius wegen seiner Verblendung zu ermahnen. Aus der entstehenden Diskussion ging sie als Siegerin hervor. Der Kaiser wollte aber nicht aufgeben und lud Katharina zum Streitgespräch mit 50 seiner besten Gelehrten ein. Allerdings gelang es Katharina, auch diese von ihrem heidnischen Glauben abzubringen, so dass diese den Gott der Christen als den wahren Gott anerkannten und sich schliesslich taufen liessen.

In seiner Wut liess der Kaiser die Gelehrten allesamt auf dem Scheiterhaufen verbrennen, und Katharina wurde verhaftet und gefoltert, u.a. mit dem Rad. Allerdings erfuhr sie während der Torturen göttliche Hilfe, so zerbrachen die Räder, und sie war am Morgen von den Wunden des Vortags geheilt. Schliesslich wurde sie enthauptet.

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