Katholischer Pfarrverband Ramsdorf-Wallerfing
Dekanat Osterhofen - Bistum Passau

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Heiliger Thomas
Aufnahme:
St. Bartholomäus Niederpöring

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Heiliger Thomas (Apostel)

Gedenktag:

3. Juli - Fest

In der Pfarrkirche Niederpöring

Der heilige Apostel Thomas ist als Figur an der an der linken Seitenwand dargestellt.

Lebensdaten

* ~ 0 vermutlich in Galiläa
+ 72 in der Nähe von Madras (Indien)

Namensbedeutung

Thomas (hebr.): Zwilling

Darstellung

Als Apostel mit Buch oder Schriftrolle; mit Lanze oder Schwert; seit dem Barock mit Winkelmass (Hinweis auf seinen möglichen Beruf als Baumeister); in der Szene des "ungläubigen Thomas", die Wundmale Jesu berührend

Patron

Architekten, Maurer, Zimmerleute, Bauarbeiter, Steinhauer, Feldmesser und Theologen sowie bei Rückenschmerzen und für eine glückliche Hochzeit.

Leben

Der Apostel Thomas ist vor allem berühmt durch sein Zweifeln an der Auferstehung des Herrn. Thomas glaubte den anderen Jüngern nicht, als sie berichteten, Jesus sei ihnen erschienen. Bei der nächsten Erscheinung forderte ihn Jesus auf, die Finger in seine Wundmale zu legen und bot so Thomas den geforderten Beweis an (Joh 20, 24-29). Die Geschichte des ungläubigen Thomas ist Mahnung, über den begrenzten Radius unserer Erkenntnis hinaus zu glauben, aber sie beweist auch Gottes Barmherzigkeit, der uns aus ungeschuldeter Gnade Zeichen und Beweise seiner Existenz und seiner Liebe schenkt, wenn Zweifel unseren Glauben zu verdunkeln drohen.

Thomas zog als Missionar durch Vorderasien und kam bis nach Indien. In Persien soll er die hl. Drei Könige getroffen haben, die er taufte und zu Bischöfen weihte. In Indien erlitt er das Martyrium. Wahrscheinlich wurde er während einer Eucharistiefeier in der Nähe von Madras von einem Brahmanen mit einem Schwert oder einer Lanze ermordet.

Zu Ehren des Apostels heisst der Berg, auf dem das geschah, heute Thomasberg. In einer Kirche auf diesem Berg wird das Thomaskreuz aufbewahrt, dessen Inschrift die Geschichte des Wirkens und des Todes des hl. Thomas erzählt. Heute werden Reliqiuien ausserdem in Urfa (früher Edessa) in der Türkei, in Rom und in Ortona (Adria) aufbewahrt.

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