Katholischer Pfarrverband Ramsdorf-Wallerfing
Dekanat Osterhofen - Bistum Passau

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Die Mutter vom Guten Rat (Wörth/Isar)

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Mutter vom Guten Rat in Wörth / Isar (Gnadenbild)

Hinweis

Bilder und sonstiges Material bestellen

Bilder und sonstiges Material liegen in der Pfarrkirche Wörth / Isar aus und können dort für einen geringen Unkostenbeitrag erworben werden.

Wenn Sie eine Zusendung wünschen, wenden Sie sich bitte nicht an uns,
sondern an die Pfarrei Wörth / Isar:

Kath. Pfarramt St. Laurentius, Wörth / Isar

Landshuter Str. 62
84109 W├Ârth/Isar
Tel: 08702 - 2320
Fax: 08702 - 91397

Die Geschichte des Gnadenbildes

Das Gnadenbild "Mutter vom Guten Rat" befindet sich heute in der Pfarrkiche St. Laurentius in Wörth / Isar. Es wurde wohl schon vor Jahrhunderten in einem Jesuitenkloster bei München gemalt und erhielt nach mancherlei Wirren, Kriegsverstecken etc. einen Platz in der Privatkapelle einer Bauernfamilie in Niederaichbach. Nach vier Generationen verkam die Kapelle und das unansehnlich gewordene Bild landete auf dem Dachboden des Bauernhauses.

Im Sommer 1944 fuhr der Pfarrer von Wörth, Ludwig Fischl, mit dem Fahhrad an dem Bauernhaus vorbei. Zu einem anderen Radfahrer, der sich ihm zufällig beigesellt hatte, sagte er, in dem Haus könnten sich gewisse antike Kostbarkeiten befinden, die ihm bei der Ausstattung seiner neuerbauten Kirche nützlich sein könnten.

Der Reisegefährte muss dies wohl dem Bauern erzählt haben, denn als Fischl einige Monate später wieder an dem Haus vorbeikam, trat der Bauer ihm in den Weg und begann ein Gespräch. Schliesslich stellte sich heraus, dass nur noch ein altes, unansehnliches Marienbild auf dem Speicher lag. Fischl erschrak über den Zustand des Bildes und wollte schon mit leeren Händen weggehen, als ihm war, als hörte er eine innere Stimme: "Nimm mich doch mit! Und wenn ich noch so arm bin, so bin ich doch die Mutter vom Guten Rat...". Nun wollte der Bauer das Bild aber auf gar keinen Fall herausgeben, nicht für Geld und gute Worte, bis sich plötzlich ein Sinneswandel vollzog und er dem Pfarrer das Bild für die Pfarrkirche schenkte.

Dem Kirchenmaler Peter Keilhacker aus Taufkirchen/Vils gelang es zusammen mit seinem Kollegen Lorenz Huber, das Bild wieder herzurichten. Am 30. Oktober 1944, dem Christkönigsfest, wurde es feierlich in der Pfarrkirche eingeweiht. Seither besteht die Wallfahrt zur Mutter vom Guten Rat nach Wörth.

Bereits im September 1945 kam der Regensburger Erzbischof Dr. Michael Buchberger als Wallfahrer nach Wörth zum Gnadenbild. Am Karsamstag 1952 empfing Papst Pius XII. Pfarrer Fischl zu einer Privataudienz. Er erbat sich Bilder der Mutter vom Guten Rat, segnete alle, die Maria unter diesem Bild verehren und gab Pfarrer Fischl den Auftrag, die Verbreitung dieses Bildes nach Kräften zu fördern.

Die "stillen Wunder" der Mutter vom Guten Rat

Die Mutter vom Guten Rat ist nicht berühmt für spektakuläre Wunder, die sich vor dem Bild in aller Öffentlichkeit abgespielt hätten. Sie will uns in unserem Alltag begleiten und uns zur Liebe und Barmherzigkeit Gottes hinführen. Wer möchte von sich behaupten, er bräuchte nicht immer wieder wahrhaft "guten Rat" für sein Leben, für seinen Alltag und in den dunklen Stunden, die sich in jedem Menschenleben finden lassen? Augenscheinliche Hilfe erfahren oft Menschen, die sich in ihrem Leben überfordert fühlen und die aus eigener Kraft nicht mehr weiterwissen.

Die folgenden 2 Beispiele mögen das verdeutlichen. Noch viele weitere Fälle, in denen die Mutter vom Guten Rat geholfen hat, finden Sie in dem Büchlein "Die stillen Wunder der Mutter vom guten Rat" von L. Fischl, das Sie in der Pfarrkirche Wörth erwerben können.

Pfarrer Fischl wird aus der Verzweiflung gerissen:

Pfarrer Fischl selbst war gerade zur Zeit des Auffindens des Gnadenbildes in einer physisch und psychisch hoffnungslosen Situation - sicher auch bedingt durch die Not der Kriegszeit, die ihrem Höhepunkt entgegenstrebte. Und zu allem Überfluss hatte er auch noch einem anderen Pfarrer versprochen, in dessen Gemeinde ein Triduum (mehrtägige Bildungs- und Missionsveranstaltung) zu halten. Hierzu gehörten vierzehn Predigten und Voträge und viele Stunden Beichtehören täglich. Fischl war es ganz unmöglich, sich ordentlich auf das Triduum vorzubereiten, und er war verzweifelt ob der ihm unlösbar erscheinenden Aufgabe.

Als er im Bahnhof seine Fahrkarte kaufte, um in die andere Pfarrei zu fahren, sagte ihm die Bahnangestellte: "Herr Pfarrer, Ihr Marienbild ist da". Gerade zu diesem Zeitpunkt war das Bild von der Restauration zurückgekommen. Was nun geschah, bezeichnete Fischl selbst als grosses Wunder: Mit einem Schlag fühlte er Kraft und Lebensmut zurückkehren, und er konnte das Triduum hervorragend halten, immer im Wissen, dass die Mutter vom Guten Rat bei ihm war. Als er schliesslich nach Hause zurückkehrte, machte er einen so guten Eindruck, dass er gefragt wurde, wo er zur Erholung gewesen sei.

Die Mutter vom Guten Rat hat ihm das Kreuz nicht abgenommen, aber sie half es ihm tragen und nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst fruchtbar zu machen.

Eine Abtreibung findet nicht statt:

Im Jahre 1979 rief eine Frau, die Monate zuvor ihren Urlaub in Wörth verbracht und dort oft das Gnadenbild besucht hatte, morgens im Pfarrhof an: Eine ihrer Bekannten hatte sich endgültig entschlossen, noch am selben Tag ihr Kind abtreiben zu lassen. Sie bat, in diesem Anliegen in der hl. Messe zu beten.

Tatsächlich wurde gleich ein Rosenkranzgesätzchen für den Schutz des werdenden Lebens gebetet und eine entsprechende Fürbitte in der Messe vorgebracht. Bereits am Mittag rief die Frau wieder an und berichtete, die Bekannte hätte es sich noch im Verlauf des Vormittags anders überlegt und sei nicht in die Klinik gefahren. Das Kind war gerettet.

Wallfahrt, Bilder und weitere Informationen

Marienfeier am Sonntag nach dem 13. jeden Monats um 14.00 Uhr
oder wenn der 13. auf einen Sonntag fällt
Mariä Himmelfahrt (15. August) 14.00 Uhr

Ausführliche Informationen und Schriften mit Novenen und sonstigen Gebeten sowie Drucke des Gnadenbildes in verschiedenen Grössen erhalten Sie gegen einen geringen Unkostenbeitrag in der Pfarrkirche St. Laurentius, Wörth. Sie ist tagsüber geöffnet.

Gebet zur Mutter vom Guten Rat

Alle möcht ich dir erzählen,
alle Sorgen, die mich quälen,
alle Zweifel, alle Fragen
möcht' ich, Mutter, zu dir tragen.

Wege, die ich selbst nicht kenne,
liebe Namen, die ich nenne,
Schuld, die ich mir aufgeladen,
anderen zugefügten Schaden.

Ärgernis, so ich gegeben,
all mein Wollen, all mein Streben,
mein Beraten, mein Verwalten,
mein Vergessen, mein Behalten.

Mein Begehren, mein Verzichten
und mein Schweigen und mein Richten,
all die kleinen Kleinigkeiten,
die mir so oft Müh' bereiten.

Jedes Lassen, jede Tat,
Mutter, dir, vom Guten Rat,
leg' ich alles in die Hände.
Du führst es zum rechten Ende.

Amen

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