Katholischer Pfarrverband Ramsdorf-Wallerfing
Dekanat Osterhofen - Bistum Passau

Glaubensthemen und Heilige

Auf den folgenden Seiten werden verschiedene Heilige und Glaubensthemen vorgestellt. Bei den Heiligen wird versucht, ein Bild aus einer Kirche, die auf dieser Homepage vorgestellt wird, zu verwenden. Seien Sie nicht traurig, wenn Ihr Lieblingsheiliger (noch) nicht dabei ist. Die Heiligen- und Themendatenbank wird laufend ergänzt.

Liturgischer Kalender

Die in der Datenbank erfassten Heiligen und Glaubensthemen werden in kalendarischer Ordnung aufgelistet.

Heilige und Themen

Die in der Datenbank erfassten Heiligen bzw. Glaubensthemen werden in alphabetischer Ordnung aufgelistet.

Was bedeutet eigentlich "nicht gebotener Gedenktag" usw. ?

"Einfacher" Gedenktag

Die Kirche gedenkt dieses Heiligen an diesem Tag (oftmals sein Sterbetag = himmlischer Geburtstag). Eine besondere Berücksichtigung des Heiligen in der Liturgie gibt es aber nicht. Die meisten Heiligen haben solche Gedenktage. Ein bestimmter Tag ist fast immer auch Gedenktag vieler Heiliger gleichzeitig.

Nicht gebotener Gedenktag

Die erste Stufe der besonderen Hervorhebung des Heiligen.

Ein Heiliger mit nicht gebotenem Gedenktag kann in der Liturgie berücksichtigt werden (also Lesungstexte, Tagesgebete usw.), muss es aber nicht. Die Entscheidung liegt beim Priester. Bei Zusammenfallen mit Sonntag, Fest oder Hochfest entfällt der Gedenktag ersatzlos.

gebotener Gedenktag

Gebotene Gedenktage müssen in der Liturgie berücksichtigt werden. Der werktägliche Charakter der Liturgie bleibt aber grundsätzlich erhalten. Bei Zusammenfallen mit Sonntag, Fest oder Hochfest entfällt der Gedenktag ersatzlos.

Fest

Der Gottesdienst der Feste ist teilweise dem Sonntag angeglichen (Messe mit Gloria).

Als Feste werden z. B. einige Ereignisse aus dem Leben Jesu gefeiert (u. a. Darstellung des Herrn/Lichtmess am 2. Februar, Verklärung des Herrn am 6. August), die meisten Apostelgedenken und andere wichtige Heilige (so Stephanus am 26. Dezember); auch die Tage der Oktav von Weihnachten und Ostern sowie im deutschen Sprachgebiet auch der Pfingstmontag werden liturgisch wie Feste behandelt. Die Wochentage zwischen 17. Dezember und 24. Dezember und die Wochentage der Fastenzeit gelten von der liturgischen Rangordnung her als Feste und gehen damit allen Gedenktagen vor.

Feste entfallen, wenn sie im betreffenden Jahr mit einem Hochfest oder einem Sonntag des Advents, der Fasten- oder Osterzeit zusammenfallen. An gewöhnlichen Sonntagen werden nur Feste des Herrn gefeiert, Heiligenfeste werden verlegt oder übergangen, wenn sie auf einen Sonntag fallen.

Hochfest

Hochfeste haben den höchsten liturgischen Rang. Es handelt sich dabei um Feste, die wichtige Glaubensinhalte oder besonders bedeutende Heilige in den Blick nehmen. Ebenso wird jeder Tag der Osteroktav (Ostersonntag bis Weisser Sonntag) wie ein Hochfest begangen. Fallen ein Hochfest und eine Feier niedrigeren Ranges (Fest, gebotener Gedenktag, nichtgebotener Gedenktag) auf denselben Tag, so hat das Hochfest den Vorrang.

Hochfeste haben während der Zeit im Jahreskreis einen höheren liturgischen Rang als die Sonntage, die sonst vor allen anderen Festen und Gedenktagen Vorrang haben. In den geprägten Zeiten (Fastenzeit, Osterzeit, Advent), haben jedoch deren Sonntage den Vorrang vor Hochfesten. Hochfeste, die in dieser Zeit mit einem Sonntag zusammenfallen, werden am nächstmöglichen Tag nachgefeiert. Hochfeste, die in die Karwoche oder in die Osteroktav fallen, werden am Montag nach dem Weissen Sonntag nachgefeiert. Fallen beide möglichen Hochfeste (der Josefstag am 19. März und Verkündigung des Herrn am 25. März) wie 2008 in diesen Zeitraum, wird der Josefstag auf den Samstag vor Palmsonntag vorverlegt und das Hochfest der Verkündigung des Herrn am Montag nach dem Weissen Sonntag gefeiert.

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